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Vertrauen in Innovationsprozessen

Workshop

Datum
  • 20 März, 2012 - 11:00 - 17:30
Raum
  • LG 5.430
Kontakt

  • Rainer Skrotzki
Projekt
Fokusgruppe

In dem Workshop soll der Frage nachgegangen werden, wie Vertrauen und Innovation zusammenhängen und welchen Stellenwert Vertrauen in Innovationsprozessen einnimmt, hierzu werden verschiedene disziplinäre Perspektiven zusammengeführt. Arbeits- und Organisationspsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Arbeits- und Industriesoziologie, Kunst- und Kulturwissenschaften bieten unterschiedliche Zugänge und beleuchten unterschiedliche Aspekte der komplexen Thematik:

  • Prozesse der systematischen Selbstveränderung, insbesondere selbstorganisierte Lernprozesse zur unternehmensinternen und -übergreifenden Flexibilisierung, und deren Auswirkungen auf Vertrauen in die Gesamtorganisation
  • Angstfreier und konstruktiver Umgang mit Fehlern als systematischer, prozessualer Bestandteil von Produktionssystemen und Förderung kurzzyklischer, inkrementeller Innovationen in Unternehmen durch eine nachhaltige, fehlerfreundliche Lern- und Vertrauenskultur
  • Wertebasierte Flexibilität von Führungskräften und Mitarbeitern und Vertrauen als zentraler Wert zur Beförderung innovativer Leistungen im Team und in der Gesamtorganisation (Führungskräfte als Vertrauenskatalysatoren)
  • Prospektives Ressourcenmanagement und Vertrauen als stabilisierende Ressource für die erfolgreiche Bewältigung des Spannungsfelds zwischen Flexibilitäts- und Stabilitätsanforderungen im Arbeitsalltag (FlexAbility-Manager)
  • Vertrauensgeleitete Innovationsdramaturgie zur Entdeckung und Etablierung neuer Wahrnehmungs- und Handlungsmuster für die Bewältigung von Innovationsanforderungen
    Laufende Arbeitsprozesse und deren Gestaltung zur Etablierung einer reflexiven, erfahrungsbasierten Vertrauenskultur in einer dynamischen Umwelt (Handlungsprinzipien zur Vertrauensgenese)

Das Thema „Vertrauen in Innovationsprozessen“ birgt eine ganze Reihe von Aspekten, die in vielfältigen Zusammenhängen stehen. Übergreifender Ansatz des Workshops ist es, nicht allein die Innovation in Entwicklungsabteilungen in den Blick zu nehmen, denn Innovation wird mehr und mehr zur Aufgabe aller Mitarbeiter. Damit bedarf es breiter Ansatzpunkte und verschiedenster Förderstrategien. Eine maßgebliche Grundlage und ein wichtiges Ziel sind dabei Vertrauensbeziehungen.

Kontaktinformationen
Dr.-Ing. Rainer Skrotzki
Institut für Informations- und Technikmanagement Institut für Arbeitswissenschaft (IAW)
Universitätsstraße 150
44780 Bochum
Tel: +49 (0) 234 32 27723
Mobil: +49 (0)15154053062
Mail: rainer.skrotzki@rub.de

Sessions

20. März 2012
Zeit
11:00 - 12:30 Darstellung der Ergebnisse der Fokusgruppe Vertrauen in Innovationsprozessen
Judith Neumer
Rainer Skrotzki
14:00 - 15:30 Wissenschaftliche Modelle zur Rolle von Vertrauen in Innovationsprozessen. Darstellung von Konzepten jedes einzelnen Verbundprojekts Rainer Skrotzki
16:00 - 17:30 Darstellung praxisorientierter Lösungen zur Förderung von Vertrauen in Innovationsprozessen Rainer Skrotzki