Loggen Sie sich ein, um alle Funktionen nutzen zu können.


Unternehmerische Flexibilität durch Mitarbeiterflexibilität? Lebenslanges Lernen und Entwicklungsbegleitung

Workshop

Datum
  • 21 März, 2012 - 09:00 - 12:30
Raum
  • LG 0.222/3
Kontakt

  • Simone Bergande
Projekt
Fokusgruppe

Entwicklungsbegleitung - ein neurowissenschaftlich basierter Ansatz zur Steigerung von Lernbewusstheit und Lerngestaltungskompetenz in Unternehmen

Im Rahmen des Projekts ENWIBE wurde die Konzeption einer Entwicklungsbegleitung angestrebt, der es gelingt, eine proaktive, langfristige und an den strategischen Zielen und der Marktdynamik orientierte Entwicklung der Mitarbeiter zu gewährleisten. Der Workshop soll Erfahrungen aus dem Verbund vorstellen und diese bei vorhandenen Schnittmengen mit den Ergebnissen thematisch verwandter Verbundprojekte spiegeln.

Beschreibung:

Die Workshop-Sequenz gibt konkrete Einblicke in die Praxis der Entwicklungsbegleitung und stellt Ergebnisse der Begleitung vor. Hierbei gibt es Schnittmengen zu folgenden Themen, zu denen wir gerne mit anderen Projekten in Austausch treten möchten:

  • Welchen Beitrag leistet das Konzept zur Fachkräftesicherung im Unternehmen?
  • Welchen Einfluss hat das Konzept auf die Arbeitgeberattraktivität?
  • Wie verändert sich die Eigeninitiative bei den Mitarbeitern?
  • Welchen Beitrag leistet die erhöhte Eigeninitiative zur Flexibilität des Unternehmens?
  • Wie wirkt sich eine erhöhte Lernbewusstheit auf die Flexibilität der Mitarbeitenden aus?
  • Welche Rahmenbedingungen sind hilfreich, welche hemmend?
  • Wie sollten Führungskräfte involviert werden?
  • Welche Ansätze zur Kommunikation des Konzeptes im Unternehmen sind hilfreich?
  • Welche Einsatzmöglichkeiten / weiteren Einsatzfelder sind für das Konzept der Entwicklungsbegleitung denkbar?

Inhalte:

Vorrangige Zielgruppe des Projekts ENWIBE sind kleine und mittelständische Unternehmen aus Produktion und Handwerk. Die konzipierte Entwicklungsbegleitung soll eine optimale Passung zwischen individuellen Kompetenzen, Bedürfnissen sowie arbeits- bzw. produktionssystembezogenen Anforderungen und Rahmenbedingungen herstellen.
Eingebettet in ein Modell der ereignisorientierten Entwicklung, das sich aus neurowissenschaftlichen, psychologischen und arbeitswissenschaftlichen Grunderkenntnissen speist, werden im Projekt die hierfür benötigten konkret einsetzbaren Arbeitsmittel, Instrumente, Qualifizierungsmodule und organisatorischen Implementierungskonzepte entwickelt, praktisch eingesetzt und evaluiert.
Nach einer Analyse- und Konzeptionsphase sind die Entwicklungsbegleiter in unterschiedlichen Varianten aktiv. Diese neue Funktion kann in größeren Betrieben zum Beispiel eine erfahrene Person, etwa aus dem produzierenden Bereich, des Unternehmens übernehmen. Für klein- und mittelständisch strukturierte (Handwerks-) Unternehmen soll eine überbetrieblich agierende Person mit geeigneter Qualifikation diese Aufgabe übernehmen.

Adressatenkreis:

Wissenschaft:

  • Psychologen, Pädagogen, Wirtschaftswissenschaftler, Betriebswirtschaftler mit Schwerpunkt Personal
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Projektmitarbeitende

Unternehmen:

  • Personalverantwortliche
  • Unternehmensgestalter, Personal- und Organisationsentwickler, betriebliches Lernen
  • Geschäftsführung und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen
  • Unternehmensberater, Trainer, Coaches

Methodisch-Didaktisch- Aufbau und Moderation

  • Vorstellungen des Designs und der Ergebnisse des Projektes.
  • Im Dialog mit Unternehmensvertretern wird für die Teilnehmer die Anwendung der neurowissenschaftlichen Modelle, Theorien und Instrumente deutlich.
  • Die Demonstration einer Anwendungssituation veranschaulicht die Praxistauglichkeit der eingesetzten Instrumente.
  • Teilnehmer erfahren, welche Wirkung bei welchen Mitarbeitenden erzielt wurde und welche Akzeptanz die Entwicklungsbegleitung in ihren Varianten findet.
  • Auf Basis der Ergebnisse werden weitere wissenschaftliche Projekte skizziert

Kontaktinformationen
Dipl.-Psych. Simone Bergande
ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen Projektleiterin ENWIBE – AG Betriebliches Lernen Universitätsklinik Ulm
Beim Alten Fritz 2
89075 Ulm
Tel.: +49 (0)731 500-62036
Fax: +49 (0)7 31 500-62049
E-Mail: simone.bergande@znl-ulm.de
URL: www.znl-ulm.de

Sessions

21. März 2012
Zeit
09:00 - 10:30 Lernbewusstheit & Lerngestaltungskompetenz
Simone Bergande
Beate Kern
Agnes Bauer
Petra Evanschitzky
11:00 - 12:30 Enticklungsbegleitung in der Praxis
Simone Bergande
Beate Kern
Agnes Bauer
Petra Evanschitzky