Flex4Work
Integration und Implementierung von Flexibilitätsstrategien bei Stamm- und Zeitarbeitnehmern
Der Anteil von Menschen, der nicht mehr in klassischen Beschäftigungsverhältnissen arbeitet, ist in Deutschland mit der Liberalisierung globaler Arbeits- und Finanzmärkte rasch gestiegen. Die Zunahme wird aktuell noch verstärkt durch die aktuelle Wirtschaftskrise und den strukturellen Wandel. Zudem bringen unterschiedliche soziale, rechtliche und ökologische Standards, Arbeitskosten und steuerliche Anreizen neue Formen von Erwerbsbiographien hervor, die ereignisorientiert und individuell gesteuert sind. Unter neuen Rahmenbedingungen wechseln Menschen aus unterschiedlichsten Gründen von traditionellen Beschäftigungsverhältnissen in temporäre Jobs auch ohne soziale und tarifliche Absicherung und in neue Formen der Selbständigkeit.
Das Projekt will am Beispiel von zwei Unternehmen - einem Anbieter und einem Kunden von Zeitarbeitskräften - in der Region Mecklenburg-Vorpommern Wege in Form von Flexibilitätsstrategien aufzeigen, mit denen Unsicherheiten aufgefangen werden können, die aufgrund der Beschäftigungsform entstehen, und die in ein stärkendes Element für Mensch und Unternehmen umgewandelt werden.
Der Erhalt der notwendigen persönlichen und institutionellen Flexibilität im Sinne des Erhalts der gesundheitlichen und sozialen Integrität von Beschäftigten und Familien einerseits und der Produktivität und Innovationsfähigkeit der Unternehmen andererseits stehen im Fokus des Projektes „FLex4Work“. Von zentraler Bedeutung für den Erfolg sind Instrumente, mit denen die internen Bedingungen der Unternehmen im Sinne lernender Organisationen ausgerichtet werden und über externe Vernetzungen und Synchronisation stabilere und damit stressfreiere Beschäftigungs- und Lebensverhältnisse geschaffen werden können.
Die Abenteuer des Felix Flex
Ein Wiedersehen mit Felix Flex
Viele von Ihnen erinnern sich wahrscheinlich noch an Felix Flex, das Maskottchen der Fokusgruppe "Zukunftsorientierte Arbeitszeitformen" und sein Leinwanddebüt auf dem 3. Zukunftsforum Innovationsfähigkeit im März/April diesen Jahres in Berlin.
2. Flexibilitäts-Forum Mecklenburg-Vorpommern
Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit – Zeitarbeit in Zeiten des Umbruchs. Unter diesem Motto zeigt das 2. Flexibilitätsforum am 16. September 2011 in der Hansestadt Rostock neue Perspektiven der Zeitarbeit für Arbeitnehmer auf. Veranstalter sind das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt „Flex4Work“ und die IG Metall, Bezirk Nord. Interessierten Arbeitnehmern und Arbeitnehmervertretern werden neben den neuesten Forschungsergebnissen auch aktuelle Themen und Trends aus der Praxis näher gebracht.
1. Forum Flexibilität
Das "1. Forum Flexibilität" findet am 24.06.2011 im Rostocker Hotel Radisson Blu unter dem Thema "Zeitarbeit im Wandel" statt. Ziel der Gesprächsrunde ist es, Praxis und Perspektiven des nicht unumstrittenen Flexibilisierungsinstrumentes Zeitarbeit mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu diskutieren.
Bilder Zukunftsforum Flex4Work
Plakat des Verbundprojektes Flex4Work
Glossar
Bezeichnung der Fokusgruppe „Zukunftsorientierte Arbeitszeitformen“
Abstimmung Fokusgruppenbeschreibung und Glossar (Wiki)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Flex4Work in den ZVEI-Mitteilungen 23/2009
Flex4Work in den ZVEI-Mitteilungen
Die ZVEI-Mitteilungen, die Zeitschrift des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), stellt in ihrer Ausgabe 23/2009 das Projekt Flex4Work vor:


