RUF
Flexibilität und Verfügbarkeit durch Arbeit auf Abruf. Analyse der Wirkungen und Entwicklung von Gestaltungskriterien unter besonderer Berücksichtigun
Obwohl Arbeit auf Abruf mehr und mehr Verbreitung findet, gibt es weder gesicherte
Erkenntnisse über die Wirkungen noch fundiertes und verallgemeinerbares Wissen über
bewährte Strategien und Regelungen. Das Verbundvorhaben wendet sich einem vergleichsweise neuen Thema zu: Modelle und Lösungswege sollen entwickelt werden, wie Unternehmen Flexibilität, Präsenz und Verfügbarkeit durch Arbeit auf Abruf, besonders durch Rufbereitschaft, so erreichen können, dass die Entwicklungspotentiale von Organisationen und Organisationsmitgliedern gestärkt werden. Im Einzelnen werden folgende Ziele verfolgt:
Es soll Wissen darüber zur Verfügung gestellt werden, welche Strategien in den Unternehmen im Kontext von Arbeit auf Abruf eingesetzt werden, welche Wünsche und Präferenzen bei den Beteiligten bestehen und welche Wirkung diese Strategien (a) für Betriebe und (b) für Mitarbeiter sowie für deren Angehörige haben. Verfahren und Regelungen zur individuellen Bewältigung von Arbeit auf Abruf sollen entwickelt werden. Erarbeitet werden sollen Verfahren und Regelungen zu Arbeit auf Abruf, die eine Realisierung von Verfügbarkeit unterstützen und negativen Nebenwirkungen von Arbeit auf Abruf entgegenwirken. Der betriebswirtschaftlichen und der rechtliche Perspektive soll dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Verfahren sollen exemplarisch erprobt und auch für andere Unternehmen nutzbar gemacht werden. Spezifische Bedingungen der Geschlechtsgruppen und der Altersgruppen sollen dabei besonders berücksichtigt werden.
