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WamS-Artikel: Zufriedenheit zählt mehr als Geld. "Downshifting" ist im Trend: Viele möchten im Job einen Gang herunterschalten.

Pressemeldung vom 2011-12-18

"Downshifting" wird das Phänomen genannt, das zuerst in den USA aufkam, wo laut einer Studie des "Center for a New American Dream" 48 Prozent der Amerikaner karrieremäßig gern einen Gang runterschalten, auf ihre Beförderung verzichten, ihre Arbeitszeit verringern und ihre Ansprüche herunterschrauben würden. Inzwischen gibt es auch in Deutschland immer mehr Menschen, die den Marathon, bei dem es darauf ankommt, bis zum Eintritt ins Rentenalter bei Puste zu bleiben, aufgeben würden. Erstaunlicherweise sind es vor allem jüngere Leute in den 30ern, die den Karriereknick hinnehmen, nach einem Sabbatical nicht mehr zurückkehren und dem Leistungsdruck entfliehen. Downshifting heißt für viele aber nicht nur, eine Arbeit mit Erfüllung zu verrichten, sondern auch mehr Privatleben mit mehr sozialen Kontakten, mehr Zeit und Raum zu haben. Dabei stellt sich die Zufriedenheit ein, die Menschen sich zutiefst wünschen, wie Psychologen immer wieder betonen. So belegt die lernpsychologische Forschung, dass beruflicher Erfolg ganz stark eine Frage der Ausdauer ist, denn mit ihr kommt das Können und mit dem Können die Lust.

Autor: Roland Mischke

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