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KarriereSPIEGEL-Artikel: Wissenschaftler in Nöten: Jung, talentiert, frustriert.

Pressemeldung vom 2012-03-05

Und plötzlich stehen sie vor dem Nichts: Deutsche Nachwuchswissenschaftler haben schlechte Aussichten auf einen langfristigen Job in der Forschung. Ihre Karriere können sie kaum planen, Familie und Privatleben kommen unter die Räder. Wer kann, flüchtet ins Ausland oder in die Wirtschaft.

Das saß. Vor ein paar Monaten reiste Helga Nowotny, die Präsidentin des European Research Council (ERC), nach Berlin, um sich mit jungen deutschen Spitzenforschern zu treffen. Es ging unter anderem um die Frage, was der Forschernachwuchs, den der ERC mit Millionenbudgets fördert, denn so braucht, um besser arbeiten zu können. Die Atmosphäre war freundlich, entspannt - bis der Biochemiker und Neurobiologe Jan-Erik Siemens ein brisantes Thema zur Sprache brachte: "Was in Deutschland fehlt, ist eine längerfristige Forscherperspektive."

(Von Christine Xuân Müller)



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