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Hilfe / FAQ

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Der vom BMBF geförderte Förderschwerpunkt „Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“ umfasst verschiedene Fragestellungen einer modernen Arbeitswelt, die sich unter anderem mit den Themen Vertrauen, Flexibilität und Stabilität beschäftigen und dabei insbesondere auf die Bereiche Innovationsfähigkeit, Veränderungsprozesse und die Auswirkungen der sich wandelnden Arbeitswelt auf Arbeitgeberinteressen und Arbeitnehmerbedürfnisse eingehen. Als beeinflussende Faktoren werden der demographische Wandel und die konstant zunehmende Bedeutung von Innovationsfähigkeit im globalisierten Wettbewerb betrachtet, die neue Formen der Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb von Unternehmensgrenzen erfordern. So entstehen Fragestellungen, die sich wandelnden Beschäftigungsformen, aber auch Möglichkeiten für eine Flexibilisierung in Produktionssystemen widmen. Ziel ist es, einerseits den Status Quo zu untersuchen, dessen Einflüsse auf die Systemteilnehmer zu analysieren, andererseits aber auch weitere Ideen vorzuschlagen, die eine Entwicklung zukunftstauglicher Lösungen und Ansätze vorantreiben.

Die Forschungsvorhaben des Förderschwerpunktes sind in acht Fokusgruppen gegliedert. Begleitet werden diese durch das Untersuchungsprojekt „M.I.N.O. – Matching von Innovationsfähigkeit und nachhaltigen Organisationsmodellen“ und durch das Metaprojekt „BALANCE - Flexibilität und Stabilität in der Forschungswelt“.

Fokusgruppe 1: Interne und externe Vertrauensbeziehungen
Fokusgruppe 2: Vertrauen in Innovationsprozessen
Fokusgruppe 3: Flexibilisierungsstrategien für Produktionssysteme
Fokusgruppe 4: Veränderungsprozesse gestalten – Vertrauen fördern
Fokusgruppe 5: Inner- und überbetriebliche Kooperationsstrategien
Fokusgruppe 6: Zukunftsorientierte Arbeitszeitformen
Fokusgruppe 7: Arbeits- und Beschäftigungsformen im Wandel
Fokusgruppe 8: Work-Life-Balance

Das Metaprojekt BALANCE unterstützt Maßnahmen zur Umsetzung und zum Transfer der im Förderschwerpunkt „Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“ geförderten Projekte. Mit einem interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsteam übernimmt BALANCE die Aufgabe eines "Mediators", indem es die Aktivitäten anderer Organisationen verfolgt, und für diesen Förderschwerpunkt Kooperationsaufgaben wahrnimmt. Es setzt sich zum Ziel, die Bedeutung der Ergebnisse für Politik und Gesellschaft herauszuarbeiten.

Die Aufgaben von BALANCE umfassen Dienstleistungen für die Fokusgruppen, wobei einzelne Verbundprojekte nicht separat betreut werden. Dabei betreut BALANCE die Ergebniszusammenführung der Fokusgruppen und die Erstellung eines Werkzeugkastens für den Transfer der Ergebnisse in die diversen Praxiswelten. So soll der Transfer in Wirtschaft und akademische Ausbildung gewährleistet werden, zum Beispiel durch die Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen internationaler Plattformen für Forschung und Forschungsförderung (Kongresse, Fachtagungen, Publikationen). Darüber hinaus soll der akademische Transfer durch Integration in Vorlesungen, Seminare, Graduate Schools, Summer Schools und Bildungsveranstaltungen i.w.S. gewährleistet werden. Da die Bearbeitung der Forschungslandschaft „Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“ durch den Förderschwerpunkt breit angelegt ist, evaluiert das Metaprojekt die Ergebnisse, um Informationen und Forschungsbedarf für Folgeprogramme festzuhalten.

Neben der Arbeit innerhalb des Förderschwerpunktes stellt BALANCE mithin eine Schnittstelle dar, die zwischen Politik, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft vermittelt, darüber hinaus Forscher vernetzt und Werkzeugkästen für zukünftige Verbundprojektgruppen entwickelt.

BALANCE soll die Arbeit der Forscher im Förderschwerpunkt in verschiedenen Bereichen unterstützen. Als zentrale Säulen der Kooperation mit den Verbundprojekten dienen die Schwerpunkte Brückenbau (Überwindung gefühlter Distanzen), Kommunikationsinfrastruktur (Kooperation und Kommunikation ermöglichen), Forschungsförderung (Wissenslücken identifizieren und Kompetenzen vermitteln), Vernetzung (Zusammenhalt stärken und ein positives Forschungsklima schaffen) und Außenwirkung (Sprachrohr und Gesicht nach Außen).

In regelmäßigen Abständen treffen sich Vertreter der acht Fokusgruppen gemeinsam mit den zuständigen Betreuern bei Projektträger und Metaprojekt. Darüber hinaus wird 2010 und 2012 jeweils eine Jahrestagung des gesamten Förderschwerpunktes stattfinden, bei der die vertretenen Verbundprojekte und externe Gäste die Möglichkeit zum Erfahrungs- und Wissensaustausch erhalten sollen.

Ansprechpartnerin:
Uta Renken
Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I
Lange Gasse 20
90403 Nürnberg
Tel: +49 (0)911 5302 880
forschungsallianz@balanceonline.org

Alle Verbundprojekte haben von uns das Logo des Förderschwerpunkts in verschiedenen Formaten erhalten. Bitte nutzen Sie das Format .gif für Webinhalte, .eps als skalierbare Vorlage für Printmedien, .tif als fixe Druckvorlage, deren Größe nicht zu verändern ist, und .png anstelle von .jpg oder .jpeg in sonstigen Dokumenten.

Bei der Veröffentlichung von Informationen als gefördertes Vorhaben sind Sie an die Vorgaben des Zuwendungsbescheids hinsichtlich der Verwendung von Logos gebunden. Dabei verwenden wir die Logos in der Reihenfolge BMBF – ESF – EU – DLR – Förderschwerpunkt – eigenes Logo.

Sie können die Logo Linie auf unserer Downloadseite herunterladen.

Um Ihnen die ersten Schritte auf BALANCEonline zu erleichtern haben wir ein Handbuch mit den wichtigsten Informationen und Anwendungsfällen zusammengestellt.

Das angehängte PDF gibt Ihnen eine Anleitung zu folgenden Themen an die Hand:

  • Registrierung und Anmeldung
  • Mitglied in einer Projekt-/Fokusgruppe werden
  • Einen Beitrag verfassen
  • Projekt-/Fokusgruppen administrieren
  • Anmeldung zur 1. BALANCE Jahreskonferenz
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