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Innovation

Beschreibung

Der Begriff Innovation ist ein weiter Bereich, mit einem mittlerweile eigenen Forschungsgebiet – der Innovationsforschung. Es soll hier allerdings nicht dieses Forschungsfeld dargestellt werden. Stattdessen sollen einige schlaglichtartige Aspekte gezeigt werden, die es gestatten, etwas mehr über den sehr eigenen Charakter und die Natur von Innovationen zu erfahren.

„Innovation“ heißt das Zauberwort unserer Zeit. Innovationen sollen stattfinden:

  • möglichst sofort,
  • natürlich in großem Umfang,
  • vorzugsweise ohne Störung und Aufregung,
  • am besten ohne besonderen Aufwand.

Innovationen werden gewünscht von: Politikern, Unternehmern, Gewerkschaftern, Verbänden, Wissenschaftlern, Wirtschaftsforschern usw. Bei so viel Begehrlichkeit ist es kein Wunder, wenn jeder etwas anderes darunter zu verstehen scheint. Es soll daher zuerst der Versuch unternommen werden, diesen wunderlichen Begriff etwas zu präzisieren.

Die erste durchdachte Definition zum Begriff Innovationen stammt aus dem Jahre 1931 von Schumpeter. Er nannte es „Durchsetzung neuer Kombinationen“ und beschrieb 5 Punkte:

  1. Herstellung eines neuen, d. h. dem Konsumentenkreis noch nicht vertrauten Gutes oder einer neuen Qualität eines Gutes.
  2. Einführung einer neuen, d. h. dem betreffenden Industriezweig noch nicht praktisch bekannten Produktionsmethode, die keineswegs auf einer wissenschaftlich neuen Entdeckung beruhen muss, sondern auch in einer neuartigen Art bestehen kann, mit einer Ware kommerziell zu verfahren.
  3. Erschließung eines neuen Absatzmarktes, d. h. eines Marktes, auf dem der betreffende Industriezweig des betreffenden Landes bisher noch nicht eingeführt war, auch wenn dieser Markt schon vorher existiert hat.
  4. Eroberung einer neuen Bezugsquelle von Rohstoffen oder Halbfabrikaten, wiederum: gleichgültig, ob diese Bezugsquelle schon vorher existierte (und lediglich nicht beachtet wurde oder als unzugänglich galt oder erst geschaffen werden muss.
  5. Durchführung einer Neuorganisation, wie Schaffung einer Monopolstellung (z. B. durch Bildung eines „Trusts“) oder Durchbrechen eines Monopols.

 

Zitiert nach:

Buschmann, Hans-Jürgen: Typoskript zur Kurseinheit 95 „Einführung neuer Technologien“, der Beuth Hochschule für Technik Berlin 2011. Abgerufen unter: http://www.beuth-hochschule.de/fileadmin/oe/fsi/dokumente/ie-pbt-95.pdf (am 25.02.2012)

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