Vertrauensbildung bei der Entwicklung von Innovationskompetenz in (KMU-)Netzwerken
Workshop
Im Förderschwerpunkt haben sich haben sich mindestens drei Fokusgruppen (VB, IP, VP) explizit bzw. programmatisch verschiedenen Aspekten der Themenstellung befasst. Die in diesen Fokusgruppen vernetzten Verbundprojekte haben also eine Reihe von Konzepten (Handlungsansätze, Problemlösungen, Instrumente) erarbeitet.
Ziel des Workshops soll der Austausch der Projekt- und Programmakteure sowie der Workshop-Teilnehmer sein über die erfolgskritische Rolle und Funktion von Vertrauen bei der Gestaltung von Innovationsprozessen, die Flexibilitäts- und Stabilitätsbedarfen der beteiligten Kooperationspartner gerecht werden. Der Fokus soll dabei auf der Gestaltbarkeit (Bedingungen, Möglichkeiten, Mittel) von vertrauensbasierten Innovationsprozessen durch alle Beteiligten liegen.
Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingebracht sollen Erkenntnisse und Ergebnisse aus bereits in Netzwerken und KMU erprobten Personal- und Organisationskonzepten, die auf die Stärkung der Innovationskompetenz ausgerichtet sind. Im Workshop sollen dann Chancen und Möglichkeiten von verschiedenen Vernetzungsansätzen und Akteurskonstellationen ausgetauscht und diskutiert werden.
Ergebnis wäre eine synoptische Zusammenführung und Reflexion der Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung der Verbundprojekte und praxisrelevanten Verbreitungs- und Transferpotentiale der Konzepte.
Adressatenkreis:
Thematisch einschlägig arbeitende Fokusgruppen / Verbundprojekte, die interessierte Programm-Community; Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und Praxis, die z.B. in Personal-, Netzwerk-Cluster oder ähnlichen Managementfunktionen tätig sind.
Konzeptionelle Leitfragen für den Ablauf des Workshops:
1. Welche auf die Themenstellung fokussierten und praktisch erprobten Konzepte liegen vor? (Input / Präsentation ausgewählter, an der Umsetzung des Workshops interessierten / beteiligten Verbundprojekte / Fokusgruppen). (Muss vorher mit den Verbünden geklärt werden, die aktiv am Workshop teilnehmen wollen.)
2. Moderierte Diskussion: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Komplementarität, Gegensätze hinsichtlich von Rolle und Funktion der Vertrauensbildung bei der Entwicklung der Innovationskompetenz von unterschiedlichen Akteuren in vernetzten Prozessen. Strukturierung mit visualierter Ergebnissicherung.
Zeitbedarf für beide Programmpunkte: ca. 2,5 Std.
Pause
3. Welche praxisrelevanten und praktikablen Gestaltungsoptionen folgen aus diesen Konzepten? Handlungsorientierte Konsequenzen für Akteure, die partizipative Kooperationsprozesse innovationskompetent gestalten wollen:
- in Innovationsteams im Unternehmen – in gemeinsamen Innovationsprojekten von mehreren Unternehmen
- in Netzwerken und Clustern
Moderierte Diskussion, Zusammenfassung mit visualierter Ergebnissicherung. Zeitbedarf: ca. 1 Std.
Welche Erfahrungen konnten bei der Entwicklung und beim Einsatz der jeweiligen Modelle zur Steigerung der Innovationskompetenz aller Beteiligten gewonnen werden? Welche Erfolgsfaktoren oder Hemmnisse gibt es? Wie kann eine Zusammenarbeit in diesem Bereich effektiv und für und von alle(n) Akteure(n) nachhaltig gestaltet werden?
Moderierte Diskussion, Zusammenfassung der Punkte 3 und 4 mit visualierter Ergebnissicherung. Zeitbedarf: ca. 1 Std.
Kontaktinformationen
Stefanie Fuchs
Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. - Bayerisches Clustermanagement Sensorik
Josef-Engert-Straße 9
93053 Regensburg
Tel. +49 941 630916-13
s.fuchs1@sensorik-bayern.de
http://www.sensorik-bayern.de
Gabriele Marchl
Verein für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung e.V.
Sessions
| Zeit | ||
|---|---|---|
| 11:00 - 11:15 | Einführung in Thematik & Workshopablauf |
Stefanie Fuchs Gabriele Marchl |
| 11:15 - 12:00 | Gestaltung vertrauensbasierter Innovationsprozesse in kooperativen Bezügen – Handlungsmodell und Praxisrelevanz |
Gabriele Marchl Stefanie Fuchs |
| 12:05 - 12:50 | Vertrauensmanagement als stabilisierender Faktor bei organisatorischen Innovationen | Christina Lücke |
| 13:45 - 14:30 | Empirische Ermittlung von betrieblichen Vertrauensfaktoren Prozessmodell Systemvertrauen | Matthias Kunze |
| 14:30 - 15:15 | Gemeinsamkeiten / Unterschiede der 3 Ansätze Visualisierung |
Gabriele Marchl Stefanie Fuchs |
| 15:45 - 16:45 | Produkte für Verbreitung / Transfer | Stefanie Fuchs |
| 16:45 - 17:30 | Erfahrungen, Erkenntnisse: Flexibilität / Stabilität Funktionen von Vertrauen Gestaltungsbedarf/-optionen |
Stefanie Fuchs Gabriele Marchl |
