Kompetenzbasierte Flexibilisierungsstrategien
Workshop
Die Workshop-Sequenz ist die gemeinsame Abschlussveranstaltung der Fokusgruppe „Flexibilisierungsstrategien für Produktionssysteme“. Sie soll primär der Verwertung gemeinsamer Erkenntnisse und Positionen der Fokusgruppe dienen. Dabei soll die wirtschaftliche Verwertung, d.h. die Verwertbarkeit für Produktionsunternehmen, im Vordergrund stehen. Programm, Inhalte und Präsentationsform der Workshop-Sequenz sollen deshalb für Unternehmen / Unternehmenspartner aus den Verbundprojekten attraktiv sein, mit ihnen wollen wir primär ins Gespräch kommen. Strukturierendes Prinzip sind daher nicht die einzelnen Themen der Verbundprojekte bzw. die Verbundprojekte selbst, sondern praktische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Realisierung von Flexibilisierungsstrategien.
Die drei Einzelworkshops der Sequenz bieten mit jeweils 90 Minuten einen sehr begrenzten Zeitrahmen. Außerdem soll ein erheblicher Teil der verfügbaren Zeit für den Dialog mit den Teilnehmern (Wissenschaftler und Unternehmenspartner) genutzt werden. Für umfassende Einzelpräsentationen ist also kein Raum. Geplant ist deshalb jeweils ein gemeinsam von den Fokusgruppenmitgliedern erarbeiteter (und vorgetragener) Input, der wichtige Erkenntnisse referiert, daraus gewonnene Positionen darstellt und diese möglichst mit guten Praxisbeispielen illustriert. Die Mitwirkung von Praxispartnern dabei ist hilfreich.
Themen und Inhalte der Workshop-Sequenz:
Die vorgeschlagenen Themen der drei Einzel-Workshops orientieren sich an verschiedenen Aspekten von Flexibilisierungsstrategien. Als gemeinsame Schnittmenge haben wir dabei vier Themen identifiziert, die in den Einzel-Workshops in unterschiedlicher Gewichtung von Bedeutung sind und von den beteiligten Verbundprojekten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung bearbeitet werden können. Neben Flexibilität und Stabilität (als Generalthemen des Förderschwerpunkts) sind dies:
Kompetenz – Vertrauen – Partizipation – (KMU-)Transfer
(KMU-)Transfer meint die spezifischen Anwendungs- und Verwertungsbedingungen in (klein)betrieblichen Kontexten. Dieser Aspekt soll in allen drei Workshops an prominenter Stelle mitbearbeitet werden. Zum Thema Kompetenz / Kompetenzentwicklung arbeiten insbesondere die Projekte stradewari und CCM² (Lehrstuhl Prof. Wilkens). Das Thema Vertrauen wird explizit in den Projekten TRUST und CCM² (Lehrstuhl Prof. Minssen), das Thema Partizipation schwerpunktmäßig in den Projekten Balanced GPS und EFIS bearbeitet.
Da diese Kernthemen in allen drei Einzel-Workshops eine (unterschiedlich gewichtete) Bedeutung haben, sollten sich an der jeweiligen Positionsentwicklung alle Projekte (wie im Arbeitsplan der Fokusgruppe vorgesehen) beteiligen. Die Federführung für die Vorbereitung und Durchführung der Workshops sollte sich allerdings an den jeweiligen Anwendungszusammenhängen orientieren.
Im Einzelnen schlagen wir Folgendes vor:
Kompetenzbasierte Flexibilisierungsstrategien
Federführung: stradewari und CCM²
Partizipation als Element nachhaltiger Flexibilisierungsstrategien
Federführung: Balanced GPS und EFIS
Flexibilität und Vertrauen in volatilen Wertschöpfungszusammenhängen
Federführung: TRUST, CCM², EFIS
Im letzten Teil des Workshops steht die Anwendungsorientierung im Vordergrund. Gemeinsam mit Praxispartnern berichtet die am Projekt CCM² (Teilprojekt Vertrauen) beteiligte Unternehmensberatung IMO GmbH über das Management von innerbetrieblichem Vertrauen. Es werden Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen skizziert und die Diskussion mit den Teilnehmenden des Workshops gesucht.
Kontaktinformationen
Jörg Hentrich
Arbeitsgestaltung
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40
65760 Eschborn
Tel.: +49 (0)6196 495-3207
E-Mail: hentrich@rkw.de
Internet: www.rkw-kompetenzzentrum.de
Sessions
| Zeit | ||
|---|---|---|
| 11:00 - 12:30 | Kompetenzbasierte Strategien in der betrieblichen Praxis – Erfahrungen und Instrumente |
Jörg Hentrich Andreas Hinz Susanne Kleinbörner Nicole Sprafke Christian Reiß |
| 14:00 - 15:30 | Zusammenhänge zwischen gelingender bzw. misslingender Partizipation einerseits und der Realisierung von Flexibilitätszielen bzw. der Erfüllung von extern und intern gesetzten Flexibilitätsforderungen andererseits |
Hajo Holst Wolfgang Kötter Dr. Martin Schwarz-Kocher Peter Brandt |
| 16:00 - 17:00 | Nachhaltige Flexibilisierung aus Beschäftigtenperspektive | Hajo Holst Ingo Matuschek |
| 16:30 - 17:00 | Unterstützung der Vertrauensgenese in Kooperationsprojekten |
Klaus-Peter Stiefel Mascha Will-Zocholl Udo-Ernst Haner |
| 17:00 - 17:30 | Vertrauenseinflußgrößen in Organisationen | Harri Fechtner |
